Mittwoch, 30. September 2009

दी कुअल देर वहल (Die Qual der Wahl)

नमस्ते


So, da ich mich wohl noch einige Zeit mit den heimischen Dingen auseinandersetzten muss bis das nötige Kleingeld für Asien steht, fang ich jetzt erstmal zu studieren an...

Ab dem 01.10.2009 werde ich offiziell Studentin der Kulturwissenschaften sein, mit allen Rechten, Pflichten und Ermäßigungen! Den Bachelorstudiengang Ethnologie, im Nebenfach Sprache, Literatur, Kultur beginnt am 19.10.2009 und damit auch mein Tamilunterricht! -eventuell...

---Tamil gehört zur dravidischen Sprachfamilie im Süden Indiens und ist sozusagen die "Muttersprache", aus der sich die anderen dravidischen Sprachen entwickelt haben. Es hat eine reiche, über 2000 Jahre zurückreichende klassische Literatur, wird aber auch heute noch in

Tamilnadu, Nord-Sri Lanka, Malaysia, Südafrika und Fidschi
gesprochen, insgesamt von etwa 90-100 Mill. Menschen.



Tamil wird zwar im Süden Indiens gesprochen -da, wo ich hin will- aber ich bin mir dennoch nicht sicher, ob ich es erlernen soll, da die LMU in ihrem breiten Angebot auch Kannada zur Verfügung stellt.




---Kannada eine dravidische Sprache Südindiens uns seit dem 4.Jahrhundert aus Inschriften bekannt, ist seit dem 12.Jahrhundert praktisch unverändert geblieben; es ist die führende literarischeSprache Indiens der letzten Jahrzehnte und die offizielleLandessprache Karnatakas, die Gegend des neuen indischen wirtschaftlichen Aufschwungs.


Kannada wird zwar in Goa gesprochen -da, wo ich hin will- aber ich möchte doch in den Süden weiterreisen, in Chennai spricht man wieder Tamil.... - das nennt man die Qual der Wahl!

Bis zum 13. Oktober muss ich mich entschieden haben und dann dafür anmelden- Wenn ich das mit der Stundenplanerstellung richtig verstanden habe, was wirklich nicht einfach und durch falschen Angaben seitens der LMU noch schwerer war! , dann hab ich bei einer Entscheidung für Kannada, Freitags nur alle 14 Tage eine Vorlesung von 8.30 - 10.00 Uhr - sonst nix! Ist ja schon verlockend...


Tamil auf der anderen Seite wäre jeden Freitag abend bis um 18.00 Uhr ! Passt mir echt schlecht in Schichtplan.... und ich brauch ja vor allem Geld um überhaupt von hier wegzukommen! Ich bin dankbar um jeden Ratschlag eurerseits!

Apropos Geld: ich hab mir ne Digital Kamera gekauft- schlecht für die Urlaubskasse aber gut für die Arbeitsmotivation! - und in Indien werd ich ja eh eine brauchen, sonst kann ich euch ja gar nicht zeigen, wie ich knietief durch das Dreckswasser des Monsuns wate...

Sobald der Uni-scheiß durch ist ( Stundenplanerstellung, Fakultätsausweise besorgt und so) dann gehts weiter!
Kleiner Vorgeschmack: Auswärtiges Amt und Tropeninstitut - Autsch!, Impfungen...




फिर मीलेंगे


Donnerstag, 17. September 2009

वोर्बेरेइतुंग (Vorbereitung)


नमस्ते!

Das ist Hindi und bedeutet "Hallo". Um meinen Plänen langsam mal etwas handfestes hinzuzufügen hab ich beim Hugendubel nun erstmal verschiedene Bücher über meinen Zielort erstanden. Nunja, ich habe es probiert: Der Sprachtrainer aus der Kauderwelschreihe, der viel und hochgelobt als eines der wenigen wirklich brauchbaren Sprachführer gilt, wird ja hoffentlich hilfreich sein. Nun ja das bedeutet sobald ich die nasalierten und aspirierten Laute verstanden habe wird es hoffentlich hilfreich werden und nicht zu vergessen die Retroflexe, die das indisch nach richtigem Hindu klingen lassen. Ihr wisst schon, dieses Ranjid-Indisch alla Kaja Jana.

Was wohl weniger hilfreich sein wird ist mein anderes Buch "Ladakh und Zanskar" - ein Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken im äüßerten Norden Indiens. Da der zweite Titel ganz klein unten am Rand der Klappe steht und der zweite Teil des Satzes ( "im äußersten Norden Indien" ) im Inneren verschwindet habe ich natürlich einfach zugegriffen... Das ich in den Süden Indiens will und den Norden eigentlich meiden will ist der Haken dabei. Aber in Sachen Reisevorbereitung und Informationsstellen in meiner Nähe wird es wohl ganz hilfreich sein.

Das dritte und letzte Buch ist eine "Gebrauchsanweisung für Indien" von Ilija Trojanow, welcher in München Verleger war, dann aber zehn Jahre in Indien verbracht hat und nun seine Erfahrungen teilt mit der Leserschaft. Es ist nicht wie ein Reisebericht aufgebaut sondern eher wie eine Informationsbröschüre, die mit Hintergrundwissen und persönlicher Erfahrung gespickt ist und zu Oberpunkten wie "Mantra", "Guru" und "Masala" Übersetztungen und eine kleine Geschichte liefert. Das Buch liest sich gut
und ist für den Einstieg das richtige um einen klitze kleinen
Einblich in die Kulur und das gemeine Leben der Inder zu erhaschen.
Natürlich alles kein Vergleich zum echten Indien- zum real Live! Und das will ich endlich erleben! Es wird hoffentlich auch nicht allzu lange dauern bis ich endlich selbst einen Fuß auf indischen Boden setzen kann... Sobald ich mich wieder einen Schritt Richtung Asien wage, gibt es wieder Meldung meinerseits.

फिर मिलेंगे